Theoretisch!

Theoretisch!

Ein Zuhause für alle

Dass Demokratie in Haltern am See großgeschrieben wird, konnten wir in unserem Buch „Haltern am See – Die Seestadt (er)lebt die Demokratie” deutlich nachweisen. Aber wir hatten auch kritische Stimmen gehört, die nicht mehr zufrieden sind mit der Politik in Haltern, NRW und Deutschland. Diese Meinungen müssen wir auch ernst nehmen und weiterhin hinterfragen.

Nur durch die Beschäftigung mit den Themen Demokratie, Demokratieerhalt oder links – resp. rechtsradikalem Gedankengut, können wir diesen entgegnen und versuchen, Zweifel auszuräumen. Vorträge zu entsprechenden Themen sollen uns dabei helfen.

 

 Wir freuen uns über Themenvorschläge. Bitte nutzen Sie dafür unser Kontaktformular.

Termin: Bashar Müller – das vertauschte Leben
Eine Erzählung zum Thema Integration – nicht nur für Kinder

Der zehnjährige Markus liebt Fußball über alles. Um nichts anderes drehen sich seine Gedanken. Bis eines Tages eine syrische Familie aus Aleppo nach Haltern am See zieht. Die Vorurteile seiner Familie, Nachbarn und Mitschüler drohen ihn durcheinanderzubringen.

Als der Sohn der Familie, Bashar, in Markus‘ Klasse kommt, herrscht Unsicherheit und Unwillen unter den Schülern, den Fremden in die Gemeinschaft aufzunehmen. Und dann will er auch noch beim TuS Fußball spielen. – Das geht doch gar nicht!

Dann hat Markus einen Traum …

Demokratie ist Integration

Das Buch spiegelt den Gedanken wider, dass gelebte Integration und Inklusion wichtige Grundgedanken der Demokratie sind. Demokratie heißt in diesem Zusammenhang „Füreinander und Miteinander” zur Stärkung der Solidargemeinschaft, und dass Sport und Spiel dabei sehr wichtig sind.

Lesungen vor Kindern ab ca. acht Jahren  sind z.B. am 25. Juni um 15 Uhr im Kindergarten St. Marien im Rahmen des großen Festes „Miteinander – alle sind eingeladen“. Vereine, Schulklassen und weitere Interessenten können mit Jürgen Chmielek Termine für Autoren-Lesungen vereinbaren (i-king@t-online.de).

 

Christoph Metzelder, ehemaliger Nationalspieler und heute 1. Vorsitzender beim TuS Haltern am See, sagt:

„Der Kampf gegen Rassismus und Intoleranz wurde in den letzten Jahren zu einem der Hauptanliegen in der Fußballbranche. Mehr als andere Sportarten spricht der Fußball die Menschen unabhängig der Herkuft, des Geschlechtes und des Alters an. Für uns bedeutet das Chance und Verantwortung zugleich.“

Bodo Klimpel, Bürgermeister von Haltern am See: „Wir Halterner können stolz darauf sein, dass sich so viele Bürgerinnen und Bürger engagieren, um den Flüchtlingen die dringend notwendige Möglichkeit zur Integration zu bieten. Ebenso positiv denke ich über das Kinderbuch von Jürgen Chmielek und dem Verein Seemöven, das einen weiteren wichtigen Blick auf das Thema wirft.“

Mahmut Tas, 18 Jahre, Torjäger der U 19 beim TuS Haltern am See: „Die Geschichte über Bashar Müller hat mich tief bewegt. Sie ist ein Beleg für die Kraft des Fußballs. Ich habe selbst ausländische Wurzeln. Durch meine Aktivität beim TuS Haltern habe ich viele neue Freunde gefunden.”

LESUNGEN
Lesungen vor Kindern ab ca. acht Jahren haben z.B. im Rahmen des großen Festes “Miteinander – alle sind eingeladen“ oder bei den Kreativ-Workshops „Alle Menschen dieser Erde…” am 1. und 22. Juli sowie 12. und 26. August im Josefshaus stattgefunden. Vereine, Schulklassen und weitere Interessenten können mit Jürgen Chmielek Termine für Autoren-Lesungen vereinbaren (i-king@t-online.de).

Für das Buch werden BUCHPATEN gesucht, damit jedes Kind ein kostenloses Exemplar der Integrationsgeschichte erhalten kann. Hier eine detaillierte Erklärung zum Thema: Wie werde ich Buchpate?.


 Vorausschau 2018: Podiumsdiskussion „Junge Seestadt-Demokratie”

Null-Bock-Stimmung oder politische Zukunft?“ – so hatten wir in unserem Projekt „Demokratie (er)leben in Haltern am See” die Frage formuliert, die uns dann die Jugendlichen selber in unseren Diskussionsrunden in den weiterführenden Halterner Schulen (Sekundarstufen I und II, etwa 15 Jahre und älter) beantwortet haben. Der Großteil von ihnen war sich dabei sicher, dass Demokratie und Wahlen für sie ein Non-Plus-Ultra seien.

Und doch gab es Zweifel von Seiten der Lehrer und Politiker an dieser Aussage.

Wir sehen die Kinder und Jugendlichen als politische Zukunft, auf die man bauen muss. Dann müssen wir ihnen auch vertrauen.

Daher werden wir mit unserem Netzwerk, den „Finger erneut in die Wunde legen“ und mit den betroffenen Schülern weiter im Gespräch bleiben und diese einladen, an dem großen Thema „Demokratie-Erhalt und -Förderung” und dem Kampf gegen radikale Kräfte mitzuwirken. Auf den Zug springt die Alexander-Lebenstein-Realschule auf.

Webseiten der Unterstützer: https://www.alexander-lebenstein-realschule.de