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Archiv der Seemöven

Ein Rückblick auf unsere Aktivitäten im Jahr 2017

Auf dieser Seite geben wir den Besuchern die Möglichkeit, unsere vergangenen Veranstaltungen noch einmal Revue passieren zu lassen und sich damit einen Eindruck auf die zukünftigen Aktivitäten zu verschaffen. Die schönsten Fotos unserer Aktivitäten findet man  je nach Veranstaltung auf der Seite Fotos zu Kreativ!, Fotos zu Sportlich! oder Fotos zu Theoretisch! Viel Spaß beim Stöbern!

 

Kreativ!
Samstag, 25. November 2017, 10 bis 17.30 Uhr „Demokratische Spielereien“
Integrieren und integrieren lassen, helfen und sich helfen lassen.Arabische Übersetzung - bitte anklicken!
Demokratische Spiele der SeemövenZur Abschlussaktion „Demokratische Spielereien“ wurde am 25.11.17  ins Gottfried-Könzgenhaus am  Annaberg eingeladen.

„Gemeinsam sind wir stark, Kompromisse schließen, beraten, gemeinsam entscheiden.” – Schon im Spiel geht es nicht ohne Demokratie.

Spielen und selbst Spiele herstellen, Taschen gestalten und herstellen, Musik, Malen, Zuschuss-Anträge stellen, Grundgesetz erfahren, erfragen und diskutieren, Erarbeiten einer Anschlussbroschüre. Texte schreiben und Fotografieren standen auf dem Tagesprogramm. In der Zeit von 10 Uhr (Stehkaffee) bis 17.30 Uhr konnten  Interessierte den ganzen Tag über an den Workshops teilnehmen oder auch nur einzelne Einheiten besuchen.

Es war ein voller Tag – ein hervorragender Tag – sehr erfolgreich, sehr harmonisch, sehr ergiebig, mit immer neuen Eindrücken und Erkenntnissen. Die schönste ist: Vertreter aus elf Ländern sitzen an einem Tisch bzw. in einer großen Runde, reden und diskutieren miteinander, sind nicht immer einer Meinung und essen und trinken gemeinsam, spielen Spiele, singen Lieder, lachen miteinander, helfen sich beim Herstellen von Jutetaschen, führen kleine Interviews für die Abschlussbroschüre.
Man stelle sich das vor:

Afghanistan, Deutschland, Eritrea, Guinea, Iran, Irak, Mali, Polen, Syrien, Türkei, Usbekistan – und es herrscht Frieden.

Und nicht nur das – sie betätigen sich sogar als Sternenfänger. Hierbei ging es nicht nur um Muntermach-Gymnastik. Beim Sterne-Einfangen holte sich jede/r seinen Traum….
Hier ein kleiner Film.

 


 

Samstag, 11. November 2017, 14 bis 18 Uhr „Demokratie in der Musik“
Schon lange werden Demokratie, Integration, Anderssein in Liedern besungen. Arabische Übersetzung - bitte anklicken!
Poster Demokratie in der MusikSingen, Texten, Diskutieren hieß es am 11. November beim Musik-Workshop in Kooperation mit der Musikschule Preludio und dem Singkreis St. Marien. Die Aktion fand im Josefshaus, Richthof 10 in Haltern am See statt. Hier kann das mehrsprachige Poster zur Veranstaltung heruntergeladen werden.

Die Teilnehmer – Groß und Klein, Deutsche und Ausländer, Behinderte und Nichtbehinderte – studierten Lieder ein, die sich mit den Themen Demokratie, Integration, Miteinander, Anders sein auseinandersetzen. Das waren alte und neue Hits ebenso Volkslieder wie “Die Gedanken sind frei” oder “Der Kuckuck und der Esel” (kleine Filmsequenzen).

Unterstützt wurde der Demokratie-Musik-Workshop von der Musikschule https://www.preludio.biz.

 


 

DEMOKRATIE. DEMOKRAWIE? DEMOKRASIE!
Die kleine Hu für Demokratie und uns Demokraten. Arabische Übersetzung - bitte anklicken!

 

Das war das Motto am 17. Oktober ab 17 Uhr im Trigon an der Weseler Straße: Das Kommunale Integrationszentrum Kreis Recklinghausen und der „Seemöven e.V.” luden ein. Kabarettistisches servierte Rolf Schneidereit; „tonangebend” waren Elke Rüdiger und Gerda Lamm (Gesang) sowie Jacek Stam (Klavier). Hier geht es  zum Poster, zu einer kleine Filmsequenz von der Probe und vom Abend im TrigonRolf_Schneidereit

Was ist los, wenn schon eine Drogeriekette Werbung für die Demokratie macht und sich die Meldungen über Demokratiemüdigkeit und Politikverdrossenheit häufen? Müssen wir uns Sorgen machen? Besteht Handlungsbedarf? Bissig, unterhaltsam und im Dialog mit dem Publikum stellte Rolf Schneidereit Demokratie und Demokraten auf den Prüfstand: Ist alles noch im Lot? Braucht es einen Werkstattbesuch? Oder gar eine Demokratie 2.0? Eingeladen waren alle Wähler und Nichtwähler, Demokratie-Fans und -Kritiker, Parteigänger und Parteiverdrossene, denen gute Politik nach wie vor ein Anliegen ist (Zeitungsartikel zur Veranstaltung).

In seiner Jugend war Rolf Schneidereit einige Jahre intensiv in einer Partei engagiert. Seit dieser Zeit beschäftigt ihn die Frage, wie demokratisches Miteinander und politische Willensbildung jenseits von Ideologien besser zu gestalten sind. Nach einer Verwaltungsausbildung war er lange als Unternehmer und Unternehmensberater tätig. Seit 10 Jahren hat er sich auf Partizipationsformate spezialisiert, die auch in komplexen und konflikthaften Situationen einen Dialog ermöglichen. Er begleitet damit Unternehmen, Organisationen und öffentliche Einrichtungen, die Betroffene zu Beteiligten machen wollen.

 


 

„Alle Menschen dieser Erde…” – Kreativ-Workshops 1, 2, 3 und 4 sind erfolgreich am 1. Juli, 22. Juli, 12. und 26. August 2017 gelaufen.
Plakat Kreativworkshop 2017
Über Freundschaft und Toleranz diskutierten Jung und Alt auch bei den Autoren-Lesungen mit Jürgen Chmielek [Filmsequenz].
Malen

Hobbykünstlerin Joanna Busse [Filmsequenz] führte die Kleinen und Großen in die Kunst der Malens ein. Beim zweiten Workshop ging es um die Technik der Aquarellmalerei.

Musik
Musikschulleiter Jacek Stam nahm musikbegeisterte Kinder und Erwachsene mit auf eine musikalische Weltreise [Filmsequenz].
Erfolgreich verlief der zweite Musik-Workshop im Rahmen des Projektes „Demokratie leben!”. Jacek Stam studierte ein- und mehrstimmige Lieder ein. Dabei hatten alle den gleichen Start – eine fremde Sprache: Die Lieder kamen aus Portugal (Canta, Canta), Südafrika (Oh, freedom) und Neuseeland (Mate Ahore).  Tenor des Liedgutes war Zusammenleben, Miteinander, Gemeinschaft, Freundschaft. „Canta, Canta… – Sing, Freund, Sing! Komm, unser Lied zu singen. Du allein bist nichts, zusammen halten wir die Welt in unseren Händen.” Demnächst werden auch Lieder in syrischer und deutscher Sprache, afghanischer und iranischer einstudiert – jedenfalls wollen das alle versuchen.

Erste Hilfe im Rettungswesen und Hausbau
Beim Malteser Hilfsdienst lernten Interessierte „Erste Hilfe“ [Filmsequenz]. Ähnlich war es auch beim zweiten Workshop, jedenfalls erteilten die „Retter in Not” erneut erste Hilfe, allerdings dieses Mal in Sachen Städtebau. Mit einem Auto voller Legosteine, -fenster, -türen reisten die Sanitäter an. Kisten wurden geschleppt, Tische gerückt, die Kisten auf die Tische gepackt, kistenweise, farblich sortiert sowie nach Bauelementen. Man ließ beim Häusle-Bauen Phantasie walten.
Als die dritte Farbe auf den Tisch kam, der dritte exotische  Hausbau, der Bungalow neben das Hochhaus gesetzt wurde, der Spielplatz mitten ins Industriegebiet,stellten die Bauherren und Baufrauen fest, dass es tatsächlich gewisse Regeln eingehalten werden müssen, dass man sich vorher absprechen muss, … dass ein „Regelwerk” das Bauprojekt begleiten müsse.
Die Küche in syrisch, deutsch und afghanisch
Marina Barth-Hentschel und Walid Abdulla (Syrien) [Filmsequenz] zauberten süße Leckereien aus Deutschland und Syrien: winzige Muffin-Kunstwerke sowie Harissa und Baklawa. Abwechslung gab es beim zweiten Speiseplan: Walid stellte syrischen Milchreis mit Kokos – Riz bis Halib – vor. Bleibt zu sagen: Saha wa hanna (soviel wie „Gesundheit!”, „Alles Gute!” und „Guten Appetit!”). Das Kochteam um Gabriele Nagel servierte Schicht-Quark mit Joghurt, Plätzchen- und Apfelmus sowie köstlich frischer Obstsalat aus Äpfeln, Apfelsinen, Bananen, Birnen, Heidelbeeren, Melone, Nektarinen, Pfirsichen, Weintrauben, … Gisela und Petra schälten und schnibbelten sich fast Blasen. Auch dieses Mal beschloss das gemeinsame Schlemmen den Nachmittag.
Spielen
Jonas Kuballa, Gruppenleiter beim Stamm Seeadler, erklärte die Spielregeln, und dann wurden bei Tangram” Figuren gelegt oder bei Mensch, ärgere Dich nicht” Figuren gekegelt… Die Fotos vom Workshop können auf der Seite Fotos zu Kreativ! aufgerufen werden.
Demokratie, Integration, Miteinander – im Alltag nicht immer so einfach
Langsam, aber sicher fassen die Besucher Zutrauen zueinander. Sie setzen sich in kleinen Grüppchen zusammen und diskutieren über Lebensweisen, Arbeitsbedingungen, beraten über Sprachkurse und die Suche nach Praktikumsstellen. Im Gespräch über Verständigungsschwierigkeiten ging es um Unterschiede im persischen, iranischen und irakischen Sprachgebrauch. Was ist mit dem Kurdischen? Wo liegen überhaupt die Länder?
Und dann standen plötzlich Mohamed aus Guinea, die Mädchen aus Aleppo oder Damaskus, die Familie aus dem Iran und ihr Freund aus Afghanistan mit Joanna aus Haltern und Beate aus Münster mit Omar aus Aleppo um die erweiterte Europa-Karte. Vaite und Hilda zeigten den Weg ihrer Flucht – Hilda und ihre zwei Schwestern zu Fuß, Vaite mit dem Boot.

 


 

Theoretisch!
Zum Thema „Flucht überlebt – und nun?” fand am 19. Juli 2017 in Kooperation mit der „Werkstatt für Demokratie” eine Vortrags- und Diskussionsrunde im Bodelschwinghhaus in Haltern-Flaesheim statt

Für die ankommenden Flüchtlinge und Asylbewerber hat sich in Haltern eine vorbildliche Willkommenskultur entwickelt: Über den Asylkreis werden sie von  30 Gruppen und Vereinen mit 300 ehrenamtlich Engagierten sowie 100 Familien- und Einzelpaten (im Zusammenwirken mit der Stadtverwaltung und Institutionen) intensiv betreut und versorgt sowie bedarfsgerecht untergebracht. Wie aber sind die weiteren Perspektiven für die oder den Betroffenen mit ihrem oder seinem ganz unterschiedlichen Status für den temporären oder dauerhaften Verbleib und die Familienzusammenführung?

Besucher der Podiumsdiskussion Flucht überlebt und was nun?
Viele Besucher bei der Veranstaltung Flucht überlebt und nun?

Nunmehr stehen die eigentlichen Herausforderungen und Probleme der Integration bevor, von der Sprachvermittlung bis zur Vermittlung in Qualifizierung, Ausbildung und Arbeit.

Darum bemüht sich vor allem das „Emscher-Lippe-Netzwerk Integration von Asylbewerber/-innen und Flüchtlingen (ELNet plus)“ mit Beratung und Betreuung durch  REinit, Caritas, Bildungszentrum des Handels und Jobcenter. Über die Erfahrungen, Anforderungen und Probleme dieser Integrationsarbeit soll berichtet, informiert und diskutiert werden.

Mitwirkende: Dr. Marion Lillig, Migrations-Soziologin vom Fachdienst Integration und Migration der Caritas Haltern sowie Beraterin im ELNet-plus-Netzwerk Emscher-Lippe und im Asylkreis Haltern), Mechthild Gruner-Neurohr, Pädagogin und Sprachlehrerin mit Integrations- und Sprachkursen beim Bildungszentrum des Handels und bei der VHS, Mitwirkung im Asylkreis Haltern sowie Vereinsvorstand AVENIR-Togo e.V. Haltern (mit einem soziokulturellen Projekt seit 16 Jahren zur Bekämpfung von Fluchtursachen), betroffene Asylbewerber aus Syrien, Afrika und Irak in Ausbildung und Praktika  sowie auf Arbeitssuche.

Moderation: Dr. Ulrich Brack, Präsidium des iWiPo-Institutes Haltern und Vorsitzender der Freunde der Stadtbücherei, ehemaliger VHS-Fachbereichsleiter „Die Insel“ Marl.

Begrüßung und Einführung: Wilhelm Neurohr, Werkstatt für Demokratie und iWiPo-Institut Haltern. [Bericht Stadtspiegel Dorsten/Haltern].

Einige Fotos der Veranstaltung können auf der Seite Fotos zu Theoretisch! betrachtet werden.

Webseite der Unterstützer: http://www.iwipo.eu/institut/werkstatt-fuer-demokratie/

 


 

Sportlich!
Spiel und Spaß rund um den Beach-Volleyball am Sonntag, 9. Juli 2017

Das Team „Bauch & Hüfte” beteiligte sich in Kooperation mit den Halterner Seemöven im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Demokratie leben” am Projekt „Seestadt-Demokraten”. In der Zeit von 12 bis 16 Uhr drehte sich am 9. Juli 2017 „alles rund um den Beachvolleyball – und mehr”.  Alt und Jung, Groß und Klein, Ausländer und Deutsche, Menschen mit und ohne Behinderung waren zum bunten Nachmittag mit Spiel und Spaß zum Nordstrand am Strandbad Stausee eingeladen (zum Poster zur Veranstaltung).

Anfangs eher Ältere, später noch viele Kinder, trafen sich auf Einladung von „Team Bauch und Hüfte” sowie „Seemöven e.V.” zum Beachvolleyball. Für Sportliche und Zuschauer war es bei dem herrlichen Wetter ein wahrer Genuss-Tag. Junge und ältere, ausländische wie deutsche Gäste lernten sich kennen, erfuhren einiges über die (Un-) Möglichkeit in manchen Ländern, sich spontan zu einer Gruppe zusammenzufinden und Sport zu treiben oder auch nur Musik zu hören. Für unsere Besucher war es zudem eine neue Erfahrung, „Wie, ich darf einfach mitmachen?” – „Ja!” – Eines war schnell klar: Auf ein Neues im nächsten Jahr!

Rückmeldungen und Anregungen nehmen Markus Heier („Bauch und Hüfte”) und Elke Rüdiger („Seestadt-Demokraten”) entgegen:
bauchundhuefte@googlemail.com,  e.ruediger@seemoeven.de oder über die Kontaktseite.

Hier kann man Eindrücke der Veranstaltung erhalten: FILMSEQUENZ 1FILMSEQUENZ 2 und FILMSEQUENZ 3.

Die schönsten Fotos des Nachmittags können auf der Seite Fotos zu Sportlich! aufgerufen werden.

Webseiten der Anbieter: http://www.bauchundhuefte.com.

 

 


 

Kreativ!
„Miteinander – alle sind eingeladen“ am 25. Juni 2017: 
Plakat Gemeindefest2017

Auftakt des großen Festes „Miteinander – alle sind eingeladen“ war der Familiengottesdienst. Die musikalische Gestaltung hatte der Singkreis St. Marien übernommen, unterstützt von Jacek Stam, Leiter der Musikschule Preludio (Klavier) und von der Werkstatt „Studer-Klang” mit einem Rhythmical (=  Sprechverskomposition mit Bewegung) – eine sehr gute Einstimmung für den Tag der internationalen Begegnung.

Rund um Kirche, Pfarrheim und Kindergarten herrschte Trubel. Der Malteser Hilfsdienst übernahm den Sanitätsdienst und lud Interessierte ein, sich den Rettungswagen näher anzuschauen. Bobbycar-Rennen, Kegelbahn und Hüpfburg lockten Groß und Klein an. Im Kindergarten-Garten waren Schatzsucher unterwegs. Grill, Waffeln und Pommes, Reibeplätzchen sowie die Cafeteria ab 14 Uhr sorgten für einen abwechslungsreichen Menueplan.

Die große Tombola lockte mit attraktiven Preisen. Beim Promi-Bobbycar-Rennen gaben Steffi Kopper (Kindergarten), Gerti Thomas-Book (Gemeindeausschuss) und Heinz-Josef Krusel (Kirchenvorstand) alles – doch gegen den Vertreter der jungen Generation waren sie chancenlos. Mehrere Festbesucher hatten „auf das richtige Pferd gesetzt“, so entschied das Los. Der glückliche Gewinner, Arne Feldmann, freute sich über den Hauptpreis: eine Übernachtung für zwei Personen mit Frühstück und Schwimmbad-Benutzung im Hotel Seehof.

Zur „Kaffee-Musik” musizierten Sona Jafarova und Julianne Rudolph (Lehrerin und Schülerin der Musikschule Preludio) gemeinsam. „Wir gehen die Wege ohne Grenzen“ – Achim Becker trug Gipsy-Songs/Roma-Lieder – in Roma – vor, begleitet wurde er von Musikschulleiter Jacek Stam (Klavier). Demokratie in der Musik präsentierten  Elke Rüdiger und Jacek Stam, sie luden ein zum Zuhören und Mitsingen. Mit Jazz beendete Jacek Stam den musikalischen Grenzgang.

Auf Einladung der „Seemöven“ gingen Jung und Alt mit Christoph Studer-Klang in der Kirche auf eine Trommelreise in die afrikanischen Länder. Um Freundschaft, Toleranz und Fußball ging es bei der Lesung aus „Bashar Müller – das vertauschte Leben”. Der Kinder- und Jugendbuchautor Jürgen Chmielek las aus seinem neuen Buch. Mit einem Benefizkonzert des Gospelchores N-Joy für das Lea-Drüppel-Theater in Haltern endete ein unterhaltsamer, abwechslungsreicher Tag mit vielen Begegnungen.

 


 

Sportlich!
Benefizturnier TuS Haltern am 17. Juni 2017:

Während die Fußball-Größen wie Christoph Metzelder, Hanybal, Marcell Jansen, 3 Plusss oder Coach Esume auf dem grünen Rasen der Stauseekampfbahn aufliefen, stellten die Seemöven im Rahmen des Demokratie-Projektes ihr Buch „Bashar Müller – das vertausche Leben“ vor. Ruediger, Metzelder und Chmielek.jpgDa dreht sich alles um – natürlich – Fußball, aber auch um Freundschaft, Toleranz und Integration.So wie auf dem Spielfeld. Der TuS Haltern konnte selbst seine klare 5:3-Führung nicht nutzen. Überragende Allstars drehten das Spiel noch zu einem 7:6 um. Nach dem Abpfiff gratulierten sich die Fußballer zu einem spannenden wie fairen Match, mischten sich unter die Zuschauer, stellten sich für Selfies in Position und trafen sich später zur gemeinsamen Feier. Eine Bildergalerie steht auf der Seite Fotos zu SPORTLICH! online.

„Ich habe das erste Kapitel quergelesen“, meldete sich eine Fußball-Mutter am Stand der Seemöven, „ein tolles Buch, spannend und real. Glückwunsch.“ Zur Freude vor allem der jungen Kicker hatte der Ex-Fußball-Weltmeister und jetzige TuS-Vorsitzende das Buch signiert. Er und der TuS Haltern unterstützen die Seemöven bei ihrem Buchprojekt. Das sagte der TuS-Chef: „Der Kampf gegen Rassismus und Intoleranz wurde in den letzten Jahren zu einem der Hauptanliegen in der Fußballbranche. Mehr als andere Sportarten spricht der Fußball die Menschen unabhängig der Herkunft, des Geschlechtes und des Alters an. Für uns bedeutet das Chance und Verantwortung zugleich.“ Die Buch-Vorstellung bildete den Auftakt zu den Seemöven-Veranstaltungen im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Demokratie leben!“.